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One month later – Opotiki

Nun sind schon über vier Wochen und 1500km vergangen, seit ich in Auckland gelandet bin. Ich sitze gerade im Wohnzimmer und warte auf Arbeit, wie jeden morgen – sehr nervig. Bei unserem Contractor bzw. der Gesellschaft OPAC dahinter läuft das leider immer etwas unorganisiert ab. Zwischen 8 und 12 erfahren wir, ob wir arbeiten und wo. Gestern hieß es zum Beispiel, dass es keine Arbeit gibt. 10 Minuten später klingelt das Telefon und wir sollten in einer viertel Stunde bereit sein und haben anschließend bis zum Sonnenuntergang gearbeitet. Mittlerweile ist es 11 und ich dachte mir, ich könnte ja mal wieder etwas schreiben. Das letzte mal ist ja schon etwas her.
Richtig viel passiert ist seither nicht. Ich bin umgezogen, vom Campingplatz in die Kukumoa Lodge (Homepage mit Bildern verlinkt). Leider hatte ich den Campingplatz direkt für eine Woche gebucht, um Rabatt zu bekommen, so konnte ich nicht direkt dort hin. Viele von meinem Team wohnen auch hier und so habe ich den Tipp bekommen und bin anschließend direkt umgezogen. Ich schlafe im Auto, kann aber alles im Haus benutzen, so dass ich nicht immer zum Kochen mein ganzes Geschirr aus dem Auto mitnehmen muss. Sehr angenehm und mit 65 Dollar die Woche auch ziemlich günstig. Außerdem lernt man hier natürlich super die anderen Leute kennen, weil man ja quasi zusammen wohnt. Eine Katze haben wir hier auch, einen Namen hat sie allerdings nicht.

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Hauptsächlich verbringe ich meine Zeit mit Franzosen und Deutschen. Joachim ist wohl ein sehr verbreiteter Name. Sowohl ein Franzose (LS: Djoakiehm) und ein Uruguayaner (LS: Choakiehm) heißen so.

An meinem ersten Tag in der Lodge haben wir keine Arbeit. Die anderen Fragen mich, ob ich mit auf einen Ausflug komme, ich sage natürlich nicht nein. Das Tauranga River Crossing – wie der Name schon sagt, muss bei dem Track einen Fluss durchqueren. Als wir nach etwa zwanzig Minuten Autofahrt und zehn Minuten Fußweg bei der Brücke ankommen, sehen wir, dass der Track geschlossen ist. Wir entschließen uns dazu, es trotzdem zu versuchen.

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Schnell merkt man, dass nur noch Wenige den Track nutzen, das Gras ist steht hoch und ist nass. Der Track soll in etwa zwei Stunden dauern und ist ein Looptrack, man kommt also wieder am Anfang an. Nach einiger Zeit kommen wir an einem großen Erdrutsch an, vermutlich der Grund weshalb der Track geschlossen wurde. Nachdem das Hindernis überwunden ist, kommen wir nach ein paar Minuten beim ersten Rivercrossing an. Da meine Schuhe vom feuchten Gras schon ziemlich durchnässt sind, entschließe ich mich kurzerhand mit Schuhen durch den Fluss zu gehen. Weiter geht der Weg durchs Gelände, meist bergauf. Einige Zeit später sind wir dann beim zweiten Rivercrossing und somit auch fast am Ende des Tracks angekommen. Alles in allem ein netter Ausflug, die super Aussicht oder andere Highlights blieben aber aus. Zum Abschluss machen wir noch ein Selfie, bevor es dann zurück zu den Autos geht.

Die nächsten Tage steht wieder Arbeit an. Mittlerweile sind wir ein gutes Team und arbeiten schnell. Da wir per Bins (Kisten) bezahlt werden, können wir quasi mehr Geld verdienen, bzw. weniger Zeit arbeiten, wenn wir schnell sind. Zudem haben wir immer genug Kiwis, denn jeder der hier als Picker arbeitet, hat gefühlt mindestens einen Sack Kiwis im Auto. Gestern sind wir auf der Plantage an Avocadobäumen vorbei gekommen. Sofort haben sich alle auf die Avocados gestürzt. Ich konnte 20 Stk. ergattern, bevor die Supervisor uns verscheucht haben. Da eine Avocado hier im Supermarkt 3 NZD kostet, war das eine ganz gute Ausbeute. Ich denke ein bis zwei Wochen werde ich den Job noch machen, bevor ich dann das erste mal für längere Zeit auf die Reise gehe und dementsprechend auch mehr und häufiger zu bloggen habe.

Published inAllgemein

Ein Kommentar

  1. Briddy Briddy

    Die Katze sollte Floddaa heißen 😀😀
    Miss u broo😘

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