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Plenty of Bay – Being around Tauranga

Mittlerweile bin ich wieder auf der Straße, knapp 200km liegen noch vor mir. Das Auto fährt sich gut, die Sonne scheint, der Linksverkehr fängt an Spaß zu machen. Auf dem Weg komme ich an der Karangahake Schlucht vorbei. Da ich es nicht all zu eilig habe, halte ich und sehe mir das ganze Gebiet etwas genauer an. Der Weg zu dem Areal führt über eine ziemlich solide Hängebrücke über einem Fluss entlang. Der Vater der Familie vor mir hat heute einen lustigen Tag erwischt – er springt die ganze Zeit von einer Seite zur Anderen, so dass die Brücke richtig ins schaukeln kommt. Mich stört das nicht weiter, seine Frau anscheinend schon eher.

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Auf der anderen Seite angekommen, gibt es mehrere Pfade zu unterschiedlichen Spots. Ich entscheide mich für einen kurzen Weg zum Aussichtspunkt, da ich im Halteverbot stehe. Die Aussicht ist ganz nett, ich habe Lust auf mehr. Auf geht es Richtung dem Weg oberhalb des Flusses. Es geht doch eine Höhle, eine Taschenlampe wird laut Schild empfohlen. Schnell merke ich, dass ich in den stockdunkeln Gängen mit meinem iPhone Licht aufgeschmissen bin. Ich bahne mir aber trotzdem den Weg durch die Gänge, bis es wieder ans Tageslicht geht. Nach dem Gang über die Brücke bin ich auf dem Rückweg. Insgesamt hat das Ganze nun fast eine Stunde gedauert, das Auto steht zum Glück noch da.

Weiter gehts auf dem Weg Richtung Tauranga. Im Vorfeld habe ich schon via Facebook Kontakt mit einem Deutschen aufgenommen, der mir angeboten hat, mir einen Job bei seinem Chef zu klären. Dort angekommen quatschen wir kurz, sein Campingplatz ist leider voll, deshalb gehts für mich auf dem Pacific Park Campingplatz. Ein christlicher Familiencampingplatz – kein Alkohol, kein Rauchen, dafür aber sehr sauber und mit Hotpool und zum Preis von 15 NZD auch vollkommen okay.

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Ich finde bei Facebook noch andere Arbeitsangebote als Erntehelfer für die Kiwiernte. Nach einem kurzen Anruf bei Prem habe ich eine Zusage. 7 Tage die Woche, bis zu 10h am Tag, sofern es keinen Regen gibt, das scheint ein Spaß zu werden. Da sich die deutschen erst nach zwei Tagen wieder melden, sage ich Prem zum Beginn am Dienstag zu und verbringe den Rest des Tages am Strand. Die nächsten Tage verbringe ich damit, die nähere Umgebung auszukundschaften. Die Tripadvisor-App hilft mir dabei, die besten Spots in der Umgebung zu finden.

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Als erstes steht der Mount Maunganui, welcher an der Spitze der Halbinsel von Tauranga sitzt, auf der Liste. Ich creme mich also ein, packe eine Flasche Wasser und zwei Müsliriegel ein und mache mich auf den Weg. Der Anfang ist recht leicht zu bewältigen, die Aussicht direkt von Beginn schon super. Vorbei an den Ziegen, die neben dem Weg am weiden sind, geht es weiter. Die Steigung nimmt zu und ich komme ganz schön ins Schwitzen. Ich denke die Steigung ist schon irgendwo über 20° mittlerweile, so dass ich öfter kleine Pausen einlegen muss, um den Puls runterzubringen. Meine Pulsmessung mit dem MI Band sagt mir einen Puls von 170 bpm an. Nach ungefähr 45 Minuten der Anstrengung bin ich oben angekommen. Die Aussicht ist fantastisch, der Aufstieg hat sich auf jeden fall gelohnt. Da ich keine Jacke mitgenommen habe, ich ziemlich verschwitzt bin und es dort oben ordentlich windet, mache ich jedoch nur schnell ein paar Fotos und mich anschließend direkt auf den Weg zurück nach unten.

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Ich bin mittlerweile ein zweites mal oben gewesen, um bessere Bilder zu machen. Diesmal hatte ich natürlich eine Jacke dabei und habe mit einem schönen Sonnenuntergang gerechnet. Trotz meines ersten Aufstiegs fiel mir der zweite fast etwas schwerer, hatte nicht so viel gegessen. Viele nutzen den Berg auch als ihre Joggingstrecke, ganz schön krass. Für mich geht es nun zurück zum Campingplatz, wo ich mir verbotenerweise erstmal ein kühles Bier genehmige. 😎

 

Published inAllgemein

Ein Kommentar

  1. Andreas Andreas

    Schön, dass es mit dem Blog weitergeht
    Tolle Bilder dabei. Kann man ja richtig neidisch werden.
    Weiter so 🙂

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